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- Was darf gehen? Fragen zum Loslassen vor den Rauhnächten
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Was darf gehen? Fragen zum Loslassen vor den Rauhnächten
Loslassen klingt leicht. Bis du vor einem leeren Zettel sitzt und merkst: Du weißt gar nicht genau, was eigentlich gehen soll.
Genau dafür gibt es im Sperrnacht-Set 13 Karten. Sie sagen dir nicht, was du loslassen sollst. Sie stellen dir eine Frage, und die Antwort findest du selbst. Hier sind drei davon.
Warum Fragen statt Antworten?
Was du loslassen willst, weißt du meistens schon. Es liegt nur unter allem anderen, was im Alltag gerade lauter ist. Eine gute Frage räumt nicht auf. Sie zeigt dir nur, wo du hinschauen kannst.
Karte 1: Was dich erschöpft
Manche Erschöpfung kommt nicht vom Tun, sondern von zu viel Geben.
Wo gibst du oft mehr, als du eigentlich geben kannst?
Loslassen: Ich darf meine Energie schützen.
Weniger zu geben, macht dich nicht weniger wert.
Karte 2: Das falsche Ja
Manchmal ist ein Ja eigentlich ein leises Nein.
Wo hast du Ja gesagt, obwohl dein Inneres ein Nein wollte?
Loslassen: Ich darf meinem Nein vertrauen.
Ein ehrliches Nein beginnt mit einem Ja zu dir selbst.
Karte 3: Die falsche Wahrheit
Manchmal trägst du Gedanken über dich, die du nie geprüft hast.
Welchen Satz über dich selbst glaubst du, ohne ihn je infrage gestellt zu haben?
Loslassen: Ich darf neu über mich denken.
Nicht jeder Gedanke über dich ist automatisch wahr.
So nutzt du eine Karte
- Zieh eine Karte oder nimm dir eine der drei Fragen von oben.
- Lies die Frage und schreib auf, was dir als Erstes einfällt. Nicht nachbessern.
- Lies den Satz unter „Loslassen“ laut oder leise für dich.
- Übergib den Zettel dem Feuer oder dem Wasser.
Mehr braucht es nicht. Die Frage arbeitet weiter, auch wenn der Zettel schon weg ist.
Und die anderen zehn?
Die übrigen Karten führen dich durch die 13 Sperrnächte, von „Das ziellose Warten“ bis „Die gespielte Rolle“. Die letzte Karte ist anders als alle davor. Sie stellt keine Frage mehr, denn in der letzten Nacht geht es nicht mehr ums Loslassen.